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Warnschutzkleidung

MEWA News

Neue Verordnung über persönliche Schutzausrüstungen

Warum eine neue Verordnung?

Am 20. April 2016 tritt die neue PSA-Verordnung (EU) 2016/425 in Kraft. Sie wird die seit 1989 geltende Richtlinie 89/686/EWG am 21. April 2018 aufheben. Ziel des Gesetzes ist es, die Anforderungen für persönliche Schutzausrüstungen an den „neuen Rechtsrahmen“ (NLF) der Europäischen Union (EU) anzupassen, um einen besseren Schutz der PSA-Träger zu erreichen. Dieser „neue Rechtsrahmen“ bildet die einheitliche Grundlage für die Überwachung von Produkten in der EU. 

Die bisher geltende Richtlinie musste von jedem EU-Mitgliedsstaat in nationales Recht umgesetzt werden. Verordnungen gelten jedoch nach ihrer Verabschiedung direkt in allen Mitgliedstaaten. Somit ist eine schnellere und effektivere Anpassung des Gesetzes möglich.

Mit der neuen PSA-Verordnung werden nun die EU-einheitlichen Begrifflichkeiten, wie z.B. das „Inverkehrbringen“ oder „auf dem Markt bereitstellen“, usw., angewendet.

Nicht nur der Anwendungsbereich der PSA-Verordnung wurde konkretisiert, sondern insbesondere Maßnahmen, die einen besseren Schutz des PSA-Trägers ermöglichen, wurden aufgenommen. Z.B.:

  • Jeder, der PSA an einen anderen weitergibt, muss den Marktüberwachungsbehörden auf Verlangen darüber Auskunft geben, von wem er sie selbst bekommen hat und an wen er sie weitergegeben hat. 
  • Beim Inverkehrbringen von PSA muss der Hersteller Typen-, Chargen- oder Seriennummer angeben, um eine Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten.
  • Händler und Einführer können wie ein Hersteller verpflichtet werden. 

Wenn es aber einen europäischen Hersteller gibt, hat insbesondere der Händler auch bestimmte neue Pflichten:

  • Überprüfung der CE-Kennzeichnung
  • Prüfung, ob Gebrauchsinformation und Konformitätserklärung in der richtigen Sprache vorhanden sind, sowie Chargennummer, Postanschrift und Adresse des Herstellers
  • Richtige Lagerungsbedingungen vorhalten
  • Marktüberwachungsbehörden informieren, wenn von PSA Gefahren ausgehen
  • Die Anforderungen an Zertifizierungsstellen und deren Aufsichtsbehörden werden vereinheitlicht und deutlich konkretisiert

Für die Umsetzung der neuen Verordnung gibt es je nach Bereich differenzierte Übergangsfristen. 

Als professioneller Textildienstleister für Persönliche Schutzausrüstung kümmert sich MEWA um die rechtzeitige und richtige Umsetzung der neuen Vorgaben. MEWA Kunden sind also auf der sicheren Seite.

Der Originaltext der Verordnung kann hier nachgelesen werden